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Krankheiten Teil 4

Krankheiten Teil 4

Restless Legs
Symptome: unangenehmes Kribbeln und Schmerzen in den Beinen, gleichzeitig starker Bewegungsdrang. Die Symptome treten nur in Ruhestellung auf, aber nicht, wenn man aktiv ist, z. B. beim Gehen. Bewegung hilft. Die Beschwerden verschwinden. In Ruhephasen kommen sie jedoch wieder. Die Beschwerden treten selten tagsüber auf. Abends und nachts dagegen stärker und länger. Die längste Phase der Beschwerden liegt in der Zeit von 22 bis 4 Uhr. Das Gehirn verstärkt in seiner Ruhephase die unangenehmen Empfindungen.

Schlaganfall
Ein Schlaganfall entsteht durch einen Gefäßverschluss im Gehirn. Die betroffenen Hirnregionen werden dann nicht mehr durchblutet und sterben ab. Warnsignale: Viele, die einen Schlaganfall erleiden, haben Wochen davor schon mit Schwindel, Sehproblemen und Sprachstörungen zu tun. Das können Warnsignale für einen Gefäßverschluss im Hals- oder Hirnbereich sein. Untersuchung: Nach diesen ersten Warnzeichen ist eine Untersuchung mit Ultraschall, EKG und Computertomographie dringend anzuraten, weil kurz darauf ein Schlaganfall zu erwarten ist.

Schmerzen
Schmerzen sind Warnsignale des Körpers. Sie zeigen an, dass im Organismus Entzündungen, Durchblutungsstörungen, ein Muskelriss, eine Prellung, eine akute Verletzung oder ein Bruch vorliegen. Chronische Schmerzen sind eine Verselbständigung von Nervenimpulsen. Auch ohne Reiz meldet die Zelle Schmerz, sie hat eine Art Schmerzgedächtnis entwickelt. Die Behandlung bim chronischen Schmerz liegt u. a. in der Unterbrechung dieser Schmerzleitung.

Sonnenstich
Man bekommt ihn durch zu viel Sonne, die direkt auf den Kopf brennt. Vor allem hellhäutige Personen sind betroffen, besonders aber Kleinkinder. Er ist gefährlich, weil durch die Sonnenhitze die Hirnhäute gereizt werden und anschwellen können. Das ist – wie bei einer Hirnhautentzündung – lebensbedrohlich. Die Symptome sind roter Kopf, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, steifer Nacken und ansteigendes Fieber. Dann muss sofort der Arzt gerufen werden. Der beste Schutz: in der Sonne eine Kopfbedeckung tragen. Und die sollte möglichst luftdurchlässig sein. Wählen Sie keine Baseballkappe, ansonsten droht ein Hitzestau.

Stachelwarzen auf den Warzen
Gewöhnliche (vulgäre) Warzen oder Stachelwarzen auf der Hand und Fingern sind harte Knötchen von der Größe einer Erbse. Später verhornen sie und können sich dann beertartig auf der Haut vermehren.

 

 

Sinusitis
Eine Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) entsteht durch einen Schnupfen, der durch Viren ausgelöst wird. Die Luftkanäle zu den Nebenhöhlen der Nase schwellen zu. Das Reinigungssekret der Nebenhöhlen kann dann nicht mehr abfließen. Kopfschmerzen durch die Sinustitis werden dadurch verursacht, dass sich durch die Verstopfung der Abflusskanäle ein hoher Druck in den Nebenhöhlen aufbaut. Die Schmerzen können sich im ganzen Gesicht ausbreiten. Der Arzt diagnostiziert die Sinutitis, indem er die Nasennebenhöhlen abklopft und die Nase spiegelt. Eine Ultraschalluntersuchung der Nebenhöhlen gibt weitere Auskunft. Letzte Gewissheit über den Sektretstau liefert eine Röntgenaufnahme.

Venenschwäche
Die Ursache von Venenerkrankungen ist oft Bindegewebsschwäche. Die Folge: Die Beinvenen halten dem Druck des Blutstroms nicht stand. Als Folge weiten sich die Venen aus und bilden Krampfadern. Einige Faktoren, wie eine überwiegend sitzende Tätigkeit und wenig Bewegung, fördern die Bildung von Krampfadern.

Virus-Infektion
Viren sind Parasiten in unserem Körper. Da sie keinen eigenen Stoffwechsel haben, brauchen sie eine Körperzelle, um zu überleben. Sie suchen sich deshalb eine Wirtzelle, docken dort an und programmieren diese Zelle um. Bei einer Virus-Infektion hat ein Parasit eine Körperzelle erobert und sie infiziert. Jetzt bildet die infiziert Zelle neue Körperzellen, die ebenfalls mit dem Erreger angesteckt sind. Auf eine Vermehrung von Viren antwortet der Körper mit einer Entzündung (Infektion). Gruppen-Viren ändern ständig ihre Programmierung. Schutz bietet nur eine frühzeitige Impfung.

Zahnkrankheiten
Parodontitis – es handelt sich um eine Entzündung durch Bakterien, die meist den Zahnhalteapparat zerstört. Auch das Zahnfleisch ist in der Regel befallen und entzündet. Parodontose – ist eine nicht entzündlicher Schwund des Zahnbettes ohne vertiefte Zahnfleischtaschen und ohne Blutungsneigung des Zahnfleisches. Gingivitis – ist eine Zahnfleischentzündung. Ursache sind Zahnbeläge oder Infektionen mit Viren, Bakterien oder Pilzen.