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Körper und Seele im gesunden Einklang
Körper und Seele im gesunden Einklang
Im Mittelpunkt dieser jahrtausenden alten Heilmethode steht der Mensch mit seinen Eigenarten – nicht das Symptom.
Die beste Medizin gegen Krankheit ist die Vorsorge – so das Leitmotiv der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Gesundheit bedeutet, sich im inneren Einklang mit sich selbst zu befinden. Dann reguliert sich der Organismus ganz von allein. Aber leider ist der Mensch vielen äußeren und inneren Einflüssen ausgesetzt, die ihn aus diesem Gleichgewicht bringen. Krankheit ist eine Folge davon. Der TCM- Arzt kann das rechtzeitig erkennen.
Ein TCM- Arzt stellt seine Diagnose anders als ein klassischer Mediziner. Ein Erstgespräch dauert lange, denn es bezieht immer die Gefühlswelt und damit auch den seelischen Zustand des Patienten mit ein. Das fängt schon bei der Art und Weise an, wie sich ein Mensch verhält und aussieht. Der Arzt betrachtet den Patienten genau. Was für eine Haltung er hat, welche Stimme, welchen Teint, welche Gestik und Mimik. Es gibt zum Beispiel kleine hibbelige Leute und Menschen, die sind eher wie, Balou, der Bär aus dem Dschungelbuch, also ganz ruhig und bedächtig. Hier muss man unterscheiden, denn sie haben eine ganz eigene Art, krank zu werden.
Um die individuelle Verfassung des Kranken einzuschätzen, prüft man die Geschwindigkeit und Regelmäßigkeit des Pulsschlages. Auch die Beschaffenheit der Zunge (gut durchblutet, geschwollen, belegt) gibt dem Arzt wichtige Hinweise darauf, wie die weitere Behandlung auszusehen hat.
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Ying und Yang stehen für die Gegensätze im Leben, die man in Balance halten sollte. Allerdings ist dieses Prinzip zu stark vereinfacht, um ein so komplexes System wie die Traditionelle Chinesische Medizin darzustellen. Hinzu kommen so genannte Wandlungsphasen, die mit den Begriffen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser bezeichnet werden. Diesen Elementen sind Organe wie Herz und Leber oder die Lunge mit allen Atemfunktionen zugeordnet. Jahreszeiten, Nahrungsmittel und Lebenszyklen werden ebenfalls mit den Fünf Wandlungsphasen charakterisiert. Und alles zusammen genommen hat Einfluss auf unser Wohlbefinden. Gerät die Einheit der Elemente ins Ungleichgewicht, bekommen wir Beschwerden, die dann in einer bestimmen Reihenfolge ablaufen. Damit ist etwas gemeint, das jeder Mensch aus dem Alltag kennt: Aus einem Schnupfen kann eine Bronchitis werden. Chinesische Mediziner gehen auch davon aus, dass Rheuma eine klassische Folge von Infektionen ist. Wird das Gleichgewicht früh genug wieder hergestellt, kommt es nicht zur Erkrankung.
Bei welchen Beschwerden hilft die TCM?
Besonders wirksam ist sie bei chronischen Schmerzen, etwas Migräne. Aber auch bei Schlafstörungen, Erschöpfungszuständen, Wechseljahresbeschwerden, Bluthochdruck und vielen Hauterkrankungen. Grundsätzlich kann alles behandelt werden. Wobei sich die wesentlich Medizin gut mit der TCM ergänzt. Bei schweren Erkrankungen wird die chinesische Medizin unterstützend empfohlen.
Behandelt wir mit chinesischen Arzneimitteln. Akupunktur, Akupressur, Schröpfen oder die Massage-Technik Tuina ergänzen die Therapie. Hierbei werden Energiebahnen und Nervenimpulse stimuliert. Die chinesischen Bewegungslehren Thai Chi und Qi Gong sollen Lebensfluss im Menschen wieder harmonisieren.


