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So machen zu viele Kohlenhydrate dick

So machen zu viele Kohlenhydrate dick

Kriegen Sie manchmal nach dem Essen Heißhunger auf Süßigkeiten? Und das obwohl Sie eigentlich genug im Magen haben? Wenn Sie dann zum Schokoladenriegel greifen, bleibt´s meist nicht bei einen. Ganz klar: Sie sind in eine Falle getappt. Denn es gibt Lebensmittel, mit denen kann man sich regelrecht hungrig essen kann.

Das liegt an den Kohlenhydraten. Im Alltag spielen sie eine wichtige Rolle: Sie sind nichts anderes als Zucker, den der Körper zügig in Energie umwandeln kann. Das ideale „Benzin“ für Gehirn und Muskeln. Darum trinken Sportler kohlenhydratreiche Drinks, lutschen Schüler vor der Mathearbeit Traubenzucker. Aber Vorsicht, wer mehr vom „Super- Treibstoff“ zu sich nimmt als er braucht, bekommt Figurprobleme.

 

 

Denn Zucker, den wir nicht verarbeiten können, wird als Fett gespeichert. Das geht so: Sobald der Süßstoff im Blut ist, produziert die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin. Das wiederum transportiert den Zucker in die Fettzellen. Hier liegt die Falle: Hat das Insulin seine Arbeit getan, sinkt der Blutzuckerspiegel ab. Der Mensch fühlt sich müde und antriebslos. Er braucht Energie. Und die gibt´s am besten in Form von neuen Kohlenhydraten. So entsteht das Verlangen nach Süßem.

Ein Teufelskreis, den Sie einfach durchbrechen können. Verzichten Sie auf Kohlenhydrate, die den Blutzucker schnell in die Höhe jagen (zum Beispiel Zucker, Weißbrot, Kuchen, Schokolade, Marmelade, Kekse, Limonade). Setzen Sie stattdessen auf so genannte „hochwertige“ Kohlenhydrate: zum Beispiel Vollkornbrot, -nudeln, -reis, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse. Die kann der Körper nur langsam verwerten, der Blutzuckerspiegel bleibt daher stabil. Diese Lebensmittel halten lange satt und geben Heißhunger keine Chance.