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Gesund kochen ist nicht schwer

Gesund kochen ist nicht schwer

Um eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu erreichen, ist es wichtig, gesund zu kochen. Dass dazu in erster Linie frische Lebensmittel gehören, dürfte Jedermann klar sein. Doch damit nicht genug: Gesund kochen bedeutet ebenfalls fettarm kochen. Dabei ist es wichtig, dass man sich Zeit nimmt zum Kochen. Zwar gibt es auch zahlreiche schnelle Rezepte, mit denen man gesund kochen kann, doch wenigstens ein bis zwei Mal pro Woche sollte sich viel Zeit zum Kochen genommen werden.

Auf den Speiseplan gehören natürlich viel Obst und Gemüse, mageres Fleisch und Ballaststoffe, sowie Kohlenhydrate. Wichtig ist, dass frische Zutaten, am besten Zutaten der Saison genutzt werden. Einerseits sind diese auf dem Wochenmarkt nicht übermäßig teuer, andererseits kann mit Produkten aus biologischem Anbau auf gespritzte Lebensmittel verzichtet werden. Nicht zuletzt schmecken frische Zutaten auch einfach besser. Dabei muss das gesunde Kochen nicht einmal langweilig sein, denn zahlreiche sehr gesunde Rezepte finden sich in jedem Kochbuch und genauso im Internet in Hülle und Fülle. Dennoch sollten ein paar grundlegende Tricks beachtet werden, um wirklich gesund kochen zu können.

 

Tipps und Tricks für gesunde Mahlzeiten

Kräuter beinhalten sehr viele Vitamine und Vitalstoffe, deshalb dürfen sie auf keinem Speiseplan fehlen. Sie sollten immer frisch verwendet werden. Gerade im Frühjahr bietet sich eine reiche Vielfalt der unterschiedlichsten Kräuter. Wer sich zu dieser Zeit ein paar Töpfchen mit Kräutern besorgt, kann aber das ganze Jahr über davon profitieren. Bei richtiger Pflege gedeihen die frischen Kräuter auch auf dem heimischen Küchenfenster.

Kräuter werden dabei bei kalten und warmen Mahlzeiten gleichermaßen genutzt. Sollen sie gekocht werden, empfiehlt es sich jedoch, die Kräuter möglichst erst zum Schluss mit dazu zu geben. Denn durch die kürzere Kochzeit beispielsweise behalten die Kräuter ihr frisches Aussehen. Außerdem bleiben mehr Vitalstoffe erhalten, die bei zu langer Kochzeit zerstört würden. Ebenfalls kann der aromatische Duft, der freigesetzt wird, nicht so schnell verfliegen.

Wer seine Speisen in Meersalz gart, wählt eine besonders fettarme Form der Zubereitung. Beispielsweise eignen sich Fisch oder Geflügel, aber auch viele Gemüsesorten für diese Form der Zubereitung. Am besten werden die Mahlzeiten auf dem Backblech zubereitet. Dabei gilt, dass das Blech zunächst mit ungereinigtem Meersalz und Eiweiß bedeckt wird. Pro Kilogramm Meersalz wird ein Eiweiß genutzt. Auf diese Schicht kommen beispielsweise Kartoffeln oder Fleisch. Das Ganze wird nochmals mit der Mischung aus Meersalz und Eiweiß bedeckt und für eine halbe bis dreiviertel Stunde im Ofen gegart.

Beim Fett sparen gibt es jedoch noch weitere Möglichkeiten. So sollte die Pfanne zum Braten nur leicht mit Fett ausgestrichen werden. Die Fleisch- oder Gemüsesorten sollten nicht darin schwimmen, sondern vielmehr sollte das Fett nur als Schutz vor dem Anbrennen eingesetzt werden. Statt Kartoffeln zu frittieren, können diese im Ofen (z.B. mit Grill von oben) zubereitet werden, ohne jegliche Zugabe von Öl oder Fett.

 

 

Nicht zuletzt sollte für das gesunde Kochen stets abwechslungsreiche Nahrung verwendet werden. Obst und Gemüse werden nicht mehr nur zwischendurch gegessen. Sie können wunderbar miteinander kombiniert werden. Man denke nur an das leckere Ratatouille, welches aus zahlreichen Gemüsesorten besteht. Ein leckerer und bunter Salat als Beilage zur Hauptmahlzeit ist eine weitere Möglichkeit, mehr Obst und Gemüse auf den Speiseplan zu bringen. Besonders interessant sind ebenso Mischungen aus deftigem Gemüse und süßem Obst, wie ein Blumenkohl-Apfel-Salat. Somit wird der Körper nicht nur mit vielen Vitaminen versorgt, sondern der Speiseplan wird gleich deutlich abwechslungsreicher gestaltet.

Selbst Kinder lassen sich für gesunde Mahlzeiten begeistern. Hier lohnt es sich, sie beim Kochen helfen zu lassen. Auch die Anrichteweise der Gerichte sorgt für mehr Freude am Essen. Mit Lebensmittelfarbe kann beispielsweise ein buntes Gericht auf den Teller gezaubert werden, das Kinder liebend gerne verzehren werden, ohne dabei zu bemerken, dass sie eigentlich etwas wirklich Gesundes essen.

Ebenfalls kann es sich lohnen, statt auf herkömmliche Pfannen und Töpfe zu setzen, sich einfach für einen Wok zu entscheiden. Der Wok ist bekannt dafür, dass er eine schonende Garung unterstützt und man mit ihm sehr fettarm kochen kann. Außerdem werden die Vitamine und Mineralstoffe der verwendeten Lebensmittel beim Garen im Wok besser bewahrt.

Wer auf Vollkornnudeln setzt, erhält einerseits mehr Farbe auf dem Teller und sorgt andererseits für deutlich gesündere Speisen. Doch zum gesunden Kochen gehört nicht nur das Kochen selbst, sondern genauso das bewusste Essen. Wer sich Zeit zum Essen nimmt, wird schneller ein Sättigungsgefühl verspüren. Magendrücken und Co., die nach sehr reichhaltigen Speisen immer wieder auftreten, gehören mit dem bewussten Essen der Vergangenheit an. Außerdem kann so noch eine zusätzliche Gewichtsreduktion erfolgen, ohne dafür hungern zu müssen.