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Gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung als Basis für ein gesundes Leben
Die richtige Ernährung spielt für die menschliche Gesundheit eine entscheidende Rolle. Dabei kommt es vor allen Dingen darauf an, sich bewusst zu ernähren. Dass dies keinesfalls mit fadem Essen verbunden ist, zeigen zahlreiche Rezepte, die rundum gesunde Kost vorstellen. Auch die aktuellen Zahlen der Übergewichtigen zeigen, dass gesunde Ernährung ein Thema ist, das bisher leider allzu oft vernachlässigt wurde. Denn mehr als zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen sind übergewichtig. Nicht nur der fehlende Sport, sondern vor allem die ungesunde Ernährung tragen zu diesem Problem bei.
Der richtige Speiseplan
Im Rahmen der gesunden Ernährung sollte zunächst der eigene Speiseplan überdacht werden. Bisher galten sehr strenge Regeln für die gesunde Ernährung, die aber heute von vielen Ernährungsforschern eindeutig als überholt angesehen werden. So gilt zwar nach wie vor, dass Kohlenhydrate die Grundlage einer ausgewogenen Ernährung bilden, doch sollten vorrangig Vollkornprodukte gewählt werden, in denen Kohlenhydrate stecken. Dazu zählen Brot, Reis oder Nudeln.
Des Weiteren sind Obst und Gemüse ein enorm wichtiger Bestandteil der gesunden Ernährung. Sie versorgen den Körper mit den wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Die Grundregel fünf Mal am Tag Obst und Gemüse zu essen, kommt schließlich nicht von ungefähr. Um jedoch eine wirklich gesunde Ernährung zu ermöglichen, sollte stets auf Obst und Gemüse der Saison zurück gegriffen werden. Idealerweise stammt es aus biologischem Anbau, so dass die Früchte nicht gespritzt sind.
Nach den neueren Ernährungskonzepten dürfen auch wieder mehr Fleisch und Milchprodukte auf dem Speiseplan stehen. Es sollte hierbei jedoch auf fettarme Fleischsorten geachtet werden und ebenso auf fettreduzierte Milchprodukte. Weiterhin ist Fisch wichtig für die gesunde Ernährung, dieser darf durchaus auch etwas fetter sein. Rezepte zum Abnehmen
Generell werden in den neuen Ernährungskonzepten Fette nicht mehr als Feind angesehen, sondern dürfen ruhig auf dem Speiseplan stehen. Insbesondere Raps- und Olivenöl, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, werden empfohlen. Verzichtet werden sollte dagegen auf Süßigkeiten und Weißmehlprodukte. Diese können zwar hin und wieder verspeist werden, doch es gilt, nach Alternativen zu suchen. Statt eines Schokoriegels kann auch ein süßer Apfel den Appetit stillen.
Last but not least ist die Flüssigkeitszufuhr für eine gesunde Ernährung von Bedeutung. Mindestens 1,5 bis zwei Liter sollten täglich getrunken werden. Günstig sind Mineralwasser und Fruchtsäfte, sowie ungesüßte Tees. Alkohol und Kaffee dagegen sollten eher selten auf dem Speiseplan stehen.
Irrtümer und Mythen rund um die gesunde Ernährung
Zahlreiche Irrtümer und Mythen kursieren trotz aller Aufklärungsversuche nach wie vor im Volksmund. So wird immer wieder behauptet, dass abendliches Essen dick machen würde. Das stimmt so allerdings nicht, denn gerade in den Ländern rund ums Mittelmeer wird erst abends richtig gegessen. Dennoch sind die Menschen deshalb nicht dicker. Heute geht man weg von der Annahme, das Verdauungssystem würde nachts nicht arbeiten. Es geht nicht darum, wann gegessen wird, sondern vielmehr darum, was gegessen wird. Die gesamte Kalorienzahl pro Tag ist entscheidend, nicht die Uhrzeit, zu der die Mahlzeiten stattfinden.
Auch die Aussage, dass fünf Mahlzeiten pro Tag das Nonplusultra sind, stimmt nur teilweise. Denn hierbei gilt, dass die fünf Mahlzeiten durchaus sinnvoll sein können, wenn starke Schwankungen im Blutzuckerspiegel auftreten. Durch die fünf Mahlzeiten wird der Körper ständig mit Zucker und damit mit neuer Energie versorgt. Für viele Übergewichtige dagegen eignen sich drei Mahlzeiten besser. Sie neigen oft dazu, beim Zwischensnack sehr stark zuzuschlagen, was im Endeffekt nur eine Gewichtszunahme zur Folge hat.
FDH oder Friss die Hälfte wird oft als das Mittel zum Abnehmen gesehen. In der gesunden Ernährung jedoch sollte so viel gegessen werden, dass das Sättigungsgefühl eintreten kann. Dabei ist insbesondere auf die Nährstoffdichte zu achten. Obst und Gemüse beispielsweise haben wenig Kalorien, beinhalten aber umso mehr Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. Diese können in großen Mengen gegessen werden, ohne das Gewicht negativ zu beeinflussen. Gesundes Kochen
Ebenfalls erfreut sich der Ausspruch „Fett macht fett“ einer ungebrochenen Beliebtheit. Klar ist, dass Fett mehr Kalorien und damit mehr Energie liefert, als beispielsweise Kohlenhydrate oder Eiweiße. Ebenfalls kann das Fett aus der Nahrung zu 100 Prozent in Depotfett umgewandelt werden, das sich beispielsweise auf den Hüften niederschlägt. Doch Fett hat auch Vorteile: Solange sich das Fett im Darm befindet, entsteht kein neuerlicher Appetit auf Fett. Dadurch kann auch derjenige, der viel Fett ist, dafür aber auf Kohlenhydrate verzichtet, eine gute Figur behalten.
Eine gesunde Ernährung zeichnet sich laut Volksmund durch fettarme und damit kalorienarme Produkte aus. „Light-Produkte“ heißt hier das Zauberwort. Dennoch sollte man hierbei Vorsicht walten lassen. Denn selbst wenn diese Produkte weniger Fett enthalten, so sind dafür andere Zusatzstoffe, etwa Zucker und Co. reichlich enthalten. Und diese führen wieder zu einem erhöhten Kalorienanteil, der sich nicht für die Diät eignet. Hier sollte die Zutatenliste genau studiert werden.

