Bitter macht dünn - die „bitteren Pille“

Bitter macht dünn

Süßes ist bei jeder Diät das große Tabu, wie wir schon längst wissen. Daher sollten Sie es einmal mit einer „bitteren Pille“ versuchen. Diese wird uns allerdings versüßt mit traumhaften Ergebnissen: Bitter macht nicht nur schlank, sondern auch schön und fit!

Denn die Pflanzenstoffe, die Grapefruit, Rucola oder Salbei so herb schmecken lassen, sind eine Wunderwaffe gegen lästige Pfunde: Sie stoppen den Hunger, heizen die Fettverbrennung an und aktivieren die Verdauung. Unseren Vorfahren kam diese Wirkung automatisch zugute: Früher steckte die Essbremse nämlich in Getreide, fast allen Gemüse. Und vielen Obstsorten. Heute ist das anders: „Süßes“ verkauft sich besser. Lebensmittelindustrie und landwirtschaftliche Massenerzeuger befreien ihre Ware vom bitteren Beigeschmack, und damit auch von den positiven Nebenwirkungen für den Stoffwechsel. Der natürliche „Appetitzügler“ fehlt, und so essen wir mehr, als uns gut tut.

 

 

Doch Sie können dem entgegenwirken: Bauen Sie einfach täglich kleine Mengen an Bitterstoffen in Ihren Speiseplan ein! Die gibt´s preiswert in Super- oder auf dem Wochenmarkt. Als Gemüse und Salat: Artischocke, Blumenkohl, Rosenkohl, Chicorée, Radicchio, Endivie, Rucola, Feldsalat. Als Obst: Grapefruits, Zitronen und Orangen. Als Gewürz: Kardamon, Ingwer, Thymian, Kurkuma. Und als Küchenkraut: Scharfgarbe, Liebstöckel, Lorbeer, Kerbel, Majoran, Rosmarin, Estragon, Salbei.

Essen Sie zum Beispiel vor dem Mittag- und Abendessen einen kleinen Chicorée- Salat, trinken Sie zwischendurch einen Tee mit Scharfgarbenkraut (Apotheke) oder braten Sie Hähnchenbrust mit klein geschnittenen, frischen Ingwer an.